Allgemein

Altkönig und Weisse Mauer

Fangornwald oder Düsterwald, magische Orte mit zauberhaften Bäumen die Dir scheinbar mit Ihren Blicken folgen? Solche Orte soll es im Taunus geben? Ja, diese Orte gibt es und ich führe Euch in Form von Bildern einmal durch meine Taunus Tour. Die Tour unternehme ich mit Fotografie begeisterten Menschen und bringe Ihnen während des Workshops die manuelle Fotografie näher, zeige Ihnen Bäume die über hundert Jahre alt sind und magische Anziehungskraft haben, Steine aus der Eiszeit, Taunus-Quarzit, den Ringwall der Kelten und natürlich die vielen verschiedenen Ausblicke zum Großen Feldberg im Taunus. Denn der Altkönig ist mit seinen 798,2 m ü. Null der dritthöchste Berg im Taunus. Der Ringwall umschließt die Kuppe des Altkönigs. Er besteht aus einer doppelten Steinbewallung von annähernd ovaler Form.

Gestartet wird die Tour an der Großen Kurve (Aplausskurve), wir wandern über den Fuchstanz Richtung Altkönig und beginnen den Aufstieg über Wurzelpfade und Geröll, durch riesige Heidelbeerfelder. Schon bald kann man die vorgeschichtliche Befestigung, den Ringwall erkennen. Viel altes Holz begegnet uns, dass scheinbar tot ist, aber bei genauerem Hinsehen noch dem Leben Platz bietet. Irre Gebilde aus Ästen und Zweigen säumen den Weg hinauf, der es wirklich in sich hat. Zwischendurch halten wir diese Motive natürlich fotografisch fest. Kleine steinige Pfade führen zum Plateau des Altkönigs, wir passieren zwei Ringwälle und gehen durch das frühere Tor der Kelten, die Aussicht ist herrlich! Bei guter Sicht kann man Kronberg sehen und hat einige tolle Ausblicke auf den Feldberg. Hier kann man sich fotografisch voll austoben, den Feldberg durch die knorrigen Bäume fotografieren, über Steine hinweg den Blick führen, oder ein Panorama erstellen. Zahlreiche Birken stehen auf dem Plateau und sehen im Winter wie im Sommer wunderschön aus. Wenn am Nachmittag das Licht in die Bäume fällt und die Schattenspiele den Altkönig magisch erscheinen lassen, das ist Balsam für die Seele. Es gibt verschiedene Wege den Altkönig wieder hinab zu steigen. Wir nehmen den Weg Richtung Oberursel, da wir den Sonnenuntergang an der Weißen Mauer einfangen wollen. Der Weg hinab führt uns am Ringwall vorbei, unfassbar wieviele Steine es sind, uralt und von den Kelten zu einem Wall gearbeitet. Man wundert sich, dass dieser Platz immer noch nicht von der Natur zurück erobert wurde und alles noch genau so da liegt wie vor hunderten von Jahren. Auch hier ist der Wald mal düster und von knorrigen bemoosten Bäumen gesäumt, oder das Licht fällt in kleine Lichtungen und gibt den Blick frei auf unseren Feldberg. Inmitten von Heidelbeerfeldern stehen abgebrochene alte Bäume und bieten uns ein tolles Motiv. Auf der rechten Seite des Abstiegs kommt eine Lichtung, die uns den Blick auf Frankfurt am Main erlaubt. Diese Ausblicke auf die Stadt sind selten und sehr begehrt. Hier wird auf jeden Fall eine Fotopause gemacht! Danach geht es über Geröll, Wurzeln und einem dichten Fichtenwald weiter hinab zur Weißen Mauer. Ein schmaler Waldpfad führt uns nun durch eine andere Welt! Der Waldboden weich und orangerot gefärbt vom Laub, bei jedem Schritt raschelt es und der Boden gibt etwas nach. Große moosbewachsene Äste liegen kreuz und quer, vor und hinter den imposanten Baumgestalten die uns empfangen. Einer der schönsten „Bewohner“ hier ist der „Wächter“. Diesen Baum muss ich immer umarmen wenn ich dort bin, das fühlt sich einfach gut an. Klingt für einige komisch, aber… ich konnte schon viele damit anstecken.

Der Wächter der Weißen Mauer

Der Wächter wird umrahmt von Baumstümpfen die Gesichter zu haben scheinen, voll mit Baumpilzen und verschiedenen Moosarten. Wirklich ein Anblick wie im Märchenwald. Am Wächter vorbei Richtung Weiße Mauer beginnen wieder viele Heidelbeerfelder. In diesen sind kleine Pfade die man gehen kann und jeder ist besonders für sich. Der Blick zum Feldberg tut sich auf und langsam geht die Sonne dahinter unter. Die Sonnenstrahlen sind warm, weich und tauchen die knorrigen Bäume zwischen den Heidelbeeren und Steinen in ein magisches Licht. Hier liegt ein Zauber den ich nicht erklären kann, das muss man gesehen haben. Am Ende der Heidelbeeren tut sich eine weiße Geröllwand auf, sie leuchtet schon von weitem. Diese Steine sind durch Frostsprengungen in der Eiszeit entstanden, sie bieten nun Moosen und Flechten Unterschlupf. Direkt auf dem höchsten Felsen liegt die Weiße Mauer auf 634 m ü. Null nahe Oberursel. Von hier blickt man über ein riesiges Quarzit-Feld, über Heidelbeeren bis hin zum Feldberg und Sandplacken. Quelle Wikipedia: Die Weiße Mauer entstand im Unterdevon vor etwa 400 Millionen Jahren. Die Blockhalde zählt zum „Taunus-Quarzit“.

Hier, an dieser Stelle zwischen diesen alten knorrigen Bäumen auf einem weißen Quarzit-Feld, fotografieren wir die untergehende Sonne und die Farben, die sich damit in den Himmel schleichen. Doch auch wenn die Wetterlage eher neblig, dunstig ist und ein Sturm aufzuziehen droht, hat dieser Ort etwas magisches. Inzwischen habe ich dort zu verschiedenen Jahreszeiten fotografiert und jedesmal zauberhafte Stimmungen eingefangen.

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Wenn Du nun Lust bekommen hast, einmal an einem Workshop teilzunehmen, schreib mir unter kontakt@nicoles-moments.de eine Mail. Weitere Informationen zur Tour, Termine und was genau erklärt wird findest Du in der Rubrik „Taunus-Tour“. Ich freue mich, Dir diesen magischen Platz zeigen zu können und dabei einem der schönsten Hobbys zu frönen, der Fotografie.

Workshop Taunus Tour vom 18.05.2019

Fotografieren mit der Glaskugel

Die Welt auf den Kopf zu stellen und eine ganz andere Aufmerksamkeit auf das Motiv zu lenken, dazu nutze ich sehr gerne die Glaskugel. In meinem Fotorucksack befindet sich immer mindestens ein „Lensball“ wie er auch gern genannt wird. Inzwischen habe ich viele verschiedene in unterschiedlichen Größen, denn in meinen Workshops oder VHS Kursen sind die Kugeln immer sehr beliebt. Wenn ein schönes Motiv gefunden ist, gibt es einiges zu beachten.

WARNHINWEIS!

Das erste, worauf ich hinweisen möchte, ist VORSICHT IN DER SONNE! Die Kugeln sind aus Kristallglas und wirken wie ein Brennglas, deshalb die Kugel bei Sonnenschein bitte nicht auf einen brennbaren Untergrund legen! Auch in der flachen Hand kann das ganz schön weh tun und man verbrennt sich wirklich schnell! Ein Freund legte die Kugel auf meiner Jacke ab und innerhalb von Sekunden war ein Loch im Stoff. Meinem Sohn gab ich am Strand die Kugel in die Hand und es brannte sofort! Ein Bekannter legte seine Kugel kurz aufs Armaturenbrett und hatte dann einen Brandfleck im Auto.

Welche Kugelgröße ist die Beste ?

Die meist gestellte Frage in meinem Workshop ist: “ Welche Kugelgröße ist die Beste?“. Angefangen habe ich mit der 7 cm Kugel und nutze diese auch heute noch am meisten. Später kam die 10 cm Kugel dazu. Allerdings hat diese Kugel auch schon ein gutes Gewicht und ich nehme Sie nur mit, wenn ich etwas Bestimmtes damit vor habe. Für die Handtasche habe ich noch eine Kleine mit 6 cm, denn auch mit dem Handy kann man wunderbare Kugelbilder gestalten!

Wo und wie lege ich die Kugel auf?

Es gibt spezielle „Stands“ für die Kugel, also einen Glaswürfel zum Beispiel oder winzige Ständer die man auf das Stativ aufschrauben kann. Mich stört daran, dass man diese Ablagemöglichkeiten immer im Bild sieht und dann mittels Photoshop entfernen muss. Das kann man sich sparen, indem die Kugel auf natürlichem Untergrund platziert wird. Zubehör gibt es massig, doch ich nutze keines davon. Meine Kugel transportiere ich in einer Objetivtasche mit einem Mikrofasertuch, um Fingerabdrücke und Schmutz abwischen zu können. Ist die Kugel sauber, lege ich sie z.B. auf einem Felsen ab. Danach schaue ich aus verschiedenen Winkeln zuerst hindurch, prüfe ob das Motiv interessant ist und entscheide dann, von wo ich die Kamera ansetze. Die meisten Kugelbilder mache ich mit Stativ, so habe ich die Hände frei, um die Kugel eventuell verlegen zu können. Der gewählte Winkel ist entscheidend für die Spiegelung im Inneren. Es sollte sich nicht zu viel vom Boden im oberen Bereich der Kugel spiegeln, sonst geht das Motiv unter. Deshalb wähle ich sehr gern einen schrägen Winkel von unterhalb der Kugel. Hier gehört etwas Fingerspitzengefühl dazu. Ich achte darauf, mich nicht selbst in der Kugel zu spiegeln. Das „verunreinigt“ das eigentliche Motiv und ist nachträglich schwer am Computer zu entfernen. Meine Lieblingszeiten sind morgens und abends. Wenn das Licht weich und warm ist, entstehen tolle Stimmungen und man kann die Sonne als Blendendstern in der Kugel einfangen. Wichtig ist, das Motiv sollte durch die Kugel zu sehen sein, das kann ein knorriger Baum, ein Leuchtturm, ein Felsen oder vieles mehr sein. Das Motiv muss in der Kugel scharfgestellt werden, denn wenn der „Inhalt“ der Kugel unscharf ist, geht der Effekt des Spiegelns verloren. Je nachdem worauf die Kugel platziert wurde, kann später das Bild einfach gedreht werden. Ich lasse es gern auf dem Kopf. Auch spannend ist, zwei Kugeln hintereinander zu legen. So ist das Motiv in der vorderen Kugel richtig herum. Viele drehen in Photoshop die komplette Kugel im Bild, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Schloss Heidelberg Doppel Kugel

Wo bekomme ich die Glaskugel und was kostet sie?

Der Preis richtet sich meist nach der Größe der Kugel. So habe ich für die 7 cm Kugel, bei einem großen Online-Anbieter, 20 Euro bezahlt. Es gibt Firmen die „qualitativ hochwertige“ Lensballs anbieten, dann kann so eine Kugel schnell 49 Euro kosten. Mir persönlich reichen die günstigen Varianten, solange keine Lufteinschlüsse zu sehen sind, völlig aus. Im Vergleich bekommen die teuren genauso schnell Kratzer wie die günstigen. Die Qualitätsunterschiede liegen in der Herstellung und im Material, wobei ich diese bisher nicht feststellen konnte. Gern lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Im Netz werden zumindest verschiedene angeboten ( Im Suchfeld „Lensball“ oder „Glaskugel für Fotografie“ eingeben) und da sollte nicht gleich mit der teuersten begonnen werden. Am Anfang passieren auch mal kleine Abstürze und dann ist es ärgerlich, wenn die Kugel teuer war.

Auf diesen Seiten werden Glaskugeln angeboten: Wer bis Juni 2019 bei Lensball etwas bestellt, auf den Code: NICOLESMOMENTS bekommt 15% auf die gesamte Bestellung.

www.rollei.de www.lensball.com www.benfershop.de

Welches Objektiv ist für Kugelbilder am besten geeignet?

Meine Lieblingslinse für die Glaskugel ist das Sigma 18-35 mm Objektiv und die Festbrennweite 55 mm von Canon. Beides sind Linsen mit Blenden ab f/1,8 und somit bestens für Lichtspiele geeignet. Ein schönes Bokeh hinter der Kugel und das Motiv in der Kugel gestochen scharf, so mag ich das. Je nach Motiv habe ich mehr oder weniger Hintergrund, dazu gibt es ein paar Beispielbilder mit Exif-Daten am Ende des Blogs. Manchmal nutze ich auch das 105 mm Macro von Sigma zusammen mit der 10 cm Kugel. Auch das 75-300 mm Teleobjektiv von Canon ist für Kugelbilder gut geeignet. Das einzig richtige Objektiv für diese Art von Fotografie gibt es nicht, denn mit den meisten Linsen lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Je nachdem mit welchem Kamerasystem gearbeitet wird, können verschiedene Brennweiten genutzt werden.

Wenn Ihr Fragen zur Kugel, Einstellungen, Linsen etc. habt, stellt mir diese gern in den Kommentaren. So kann ich hoffentlich alle beantworten und andere haben vielleicht die gleichen Fragen und finden hier die Antwort.
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Glaskugelbilder mit Exif Daten

MAKING OF

Taunus Kalender 2019

„MOMENTS BY NICOLE HERR“

So heißt er der erste Kalender mit meinen Taunus Bildern. Der Kalender ist mein Herzstück und nicht nur ein Kalender sondern ein komplettes Projekt. Dazu aber später mehr, denn Annabel Bender hat das besser zusammengefasst als ich es könnte.

Dieses Video zeigt die handgefertigte Produktion in allen Schritten!

Dazu erklärt es warum dieser Kalender 55Euro kostet. Produziert im Taunus! Danke an FOTO-CENTER digital in Oberursel für die tolle Zusammenarbeit.

FOTO-CENTER digital

Inh.Caleb Ridgeway

Kumeliusstrasse 9, 61440 Oberursel

Der Taunus -Kalender von Nicole Herr repräsentiert die schönsten Facetten des Taunus.

Die Fotografin wohnt selbst seit über 20 Jahren im Taunus und hat seit 2016 das Fotografieren für sich entdeckt. Die gebürtige Frankfurterin liebt die Natur und ist mit Herzblut dabei. Ihr liegt sehr viel am Taunus und sie engagiert sich nicht nur durch ihre atemberaubenden Bilder, Menschen die Landschaft und ihre wunderschönen Fleckchen schmackhaft zu machen, sondern befreit diese auch von herumliegenden Müll, den manche Personen einfach achtlos hinterlassen. Zudem steckt sie Leute mit ihrem unglaublichen Engagement an und verleitet andere dazu, genauso bewusst durch die Natur zu laufen, wie sie selbst: “ In der Landschaft sollte man nicht mehr zurücklassen als die eigenen Fußspuren“.

Trotz ihres Hauptberufs als Floristin, nimmt sie sich sehr viel Zeit für die Fotografie. Wer steht schon bitte am freien Wochenende um vier Uhr Nachts auf? Nicole! Für das perfekte Bild eines Sonnenaufgangs am Meerpfuhl in Merzhausen, an dem die ersten Sonnenstrahlen über das Wasser und den Tau an den Pflanzen gleitet, ist ihr kein Aufwand zu groß. Mit ihren spektakulären Bildern des Taunus begeistert sie nicht nur Einheimische, sondern lockt auch Fremde in die wunderschöne Natur und zeigt, was diese Region alles zu bieten hat.Dafür gibt sie auch geführte Wanderungen, bei denen nicht nur der Taunus bestaunt, sondern noch einiges über Fotografie gelernt werden Kann. Und als wäre das nicht genug, gibt Nicole ab September 2018 auch Kurse an der Volkshochschule Oberursel zum Thema Fotografieren.

Der Taunus-Kalender behandelt nicht nur mit den grandiosen Aufnahmen die Region, sondern ist in allem mit dem Taunus verbunden. Er wurde in Oberursel im FOTO-CENTER digital im Din A3 Querformat gedruckt und geschnitten. Der Kalender ist nicht auf irgendeinem Papier gedruckt, sondern auf einem ganz besonderen Fine Art Papier, dass bei richtiger Behandlung bis zu 100 Jahre lichtbeständig ist. Ganz wichtig also: Dieser Kalender ist keiner, der Ende des Jahres im Müll landet sondern danach als hochwertiges Kunstobjekt die Wände ihres Zuhauses schmücken soll. Die professionelle Einrahmung der Bilder übernimmt auf Wunsch das FOTO-CENTER digital wenn Sie ihre Rahmen mitbringen, kostenlos für Sie. Es bleibt eine Ewige Erinnerung.

Unter jedem Foto finden sich die Exit-Daten (Kameraeinstellungen) und ein ganz persönlicher Spruch von Nicole, der beschreibt was sie im Augenblick der Aufnahme gefühlt oder gedacht hat. Die Kameradaten sind wichtig für die Teilnehmer am Gewinnspiel. Wer Nicole Ende des Jahres alle 12 Bilder, nachfotografiert am gleichen Ort, zur gleichen Jahreszeit, schicken kann, erwartet eine Überraschung. Was den Taunus-Kalender noch einzigartiger und unvergleichlich macht, ist, dass ein Teilerlös an die Senioren in Schmitten geht. Mit jedem verkauften Kalender, spendet Nicole Geld. „Mir hat der Taunus so viel gegeben, da möchte ich etwas zurückgeben“. Der Gedanke gründet darauf, dass viele ältere Menschen nicht mehr in der Lage sind, diese Orte zu besuchen und sich immer wieder über die traumhaften Aufnahmen freuen, an denen viele Erinnerungen hängen.

Der Taunus-Kalender ist handgearbeitet und von feinsten Material. Dieser sollte in jedem Zuhause seinen Platz finden!

Text: Annabel Bender

Gewinnspiel: Bilder einsenden an Kontakt@nicoles-moments.de Einsendeschluss: 31.01.2020

Kalender Preis 55 Euro

MIT FREUDE KANN ICH SAGEN ! AUSVERKAUFT!

Vielen lieben Dank an ALLE die mich hier Unterstützt haben! Die letzten Kalender waren im November verkauft und wurden von mir persönlich ausgeliefert. Nun steht meinem Projekt “ Bilder an die Wand“ nichts mehr im Wege und ich werde Anfang 2019 das Seniorenheim mit Bildern aus unserer Heimat schmücken!

AUSSTELLUNG IM FELDBERGER RESTAURANT

Ab dem 18.10.18 werden einige meiner Fotografien im Feldberger Restaurant (Tauna-Tours Base)  zu sehen sein. Königsteiner Straße 13, 61389 Schmitten

Einen schönen Restaurant Besuch mit Freuden für den Gaumen & die Augen.

Ich bedanke mich für die freundliche Unterstützung:

VERNISSAGE

Vielen Dank an meinen Foto-Freund Hassan Azzouz für das tolle Video von diesem Abend!

BILDER AN DIE WAND

Ein Teilerlös geht an das Seniorenheim AGO in Schmitten!

Da das Thema Taunus in der AGO in Form von Flur Namen und des Standortes im Hochtaunus, schon gegeben ist, möchte ich den Bewohnern einige schöne Taunus Bilder an die Flurwände bringen. Meine Idee dazu entstand durch sehr viele Nachrichten von Senioren die nicht mehr, aus den verschiedensten Gründen, diese schönen Plätze bewandern können. So möchte ich zum Jahresanfang mit Kuchen und Bildern bewaffnet den Bewohnern einen schönen Tag bereiten. Der ein oder andere hat sicher schöne Geschichten zu den Orten zu erzählen.

Mit jedem verkauften Kalender fließt Geld in die Bilderkasse!

Bericht in der Taunuszeitung vom 23.10.2018

„Bilder an die Wand“ die Übergabe!

Als ich 2018 den Kalender “ Moments by Nicole Herr“

für 2019 entwarf, hätte ich im Traum nicht gedacht das alle 100 Exemplare tatsächlich verkauft werden. Denn ich hatte mir teures Material und aufwendige Handarbeit ausgesucht die ihren Preis hatte. Dazu sollte auch Geld gesammelt werden um dem Seniorenheim in Schmitten den Aufenthaltsbereich zu verschönern. 

Unterstützung bekam ich von zahlreichen Unternehmen aus unserer Region und damit kam die Aktion ins rollen.

In hunderten Arbeitsstunden schnitt, druckte und band ich diese 100 Kalender.

Im Dezember 2018 waren dann tatsächlich alle verkauft! Und das nur über meine Webseite und Facebook. 

Die vielen Geschäfte die ich vorher um Kooperation gebeten hatte kamen gar nicht in Betracht, Dank der großen Nachfrage. 

Am Mittwoch den 20.02.19 stand ich um 14 Uhr mit 10 Bildern 40×60 cm auf FineArt Papier gedruckt im Alloheim Schmitten. Dazu hatte ich noch zwei Bleche Kuchen dabei, denn einfach nur die Bilder aufhängen, das wäre nicht genug in meinen Augen.

Es begrüßten mich die Leiterin der Station, ihre Kollegin und viele Bewohner die schon um den Kaffee Tisch versammelt waren. 

Wir machten es und erst einmal gemütlich und ich erzählte etwas über mich. Danach packten wir gemeinsam die Bilder aus und platzierten Sie an den Wänden. Zu einigen Bildern gab es direkt fragen und wir kamen ins Gespräch.

Zuerst berichtete ich über die Plätze und Stimmungen die auf den Bildern abgebildet sind. Um so mehr ich erzählte umso lockerer wurde die ganze Runde. Einige berichteten von Ihren Auslandsreisen, so schlief eine der Damen einmal in der Wüste an den Hals eines Dromedars gekuschelt! 

Oder es wurden Bilder geholt und berichtet wie aufwändig diese Unterwasserfotografien damals waren. 

Viele schöne Gespräche entstanden an diesem Nachmittag. Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und Wertschätzung dominierten unter uns. Mir ging dieser Nachmittag direkt ins Herz und ich werde diesen Tag nie vergessen.

Mir bereitet es große Freude das meine Bilder dort etwas „Natur Stimmung“  bringen, denn Frau Müller schrieb mir am nächsten Morgen, dass Ihr nur fröhliche gut gelaunte Bewohner begegnen die vor den Bildern stehen und sich darüber freuen.

Genau das wollte ich damit erreichen!

AUS LIEBE ZUM TAUNUS

AUS LIEBE ZUM TAUNUS UND DER NATUR….

Heute wende ich mich mit einem etwas ernsteren Thema an Dich. Wie Du vielleicht schon auf meiner Facebook Seite oder auch auf Instagram mitbekommen hast, dreht sich meine Herzensangelegenheit, um unsere schönen Plätze die wir so gern fotografieren oder bewandern. Gerade gestern brannte es wieder im Taunuswald, am kleinen Feldberg brannte eine Fläche von 2500 Quadratmetern!

Leider ist die Ursache für viele solcher Brände zurückgelassener Müll. So nehme ich immer auf meine Foto Touren eine Tüte und Handschuhe mit um alles mitnehmen zu können was mir an meinen Lieblingsplätzen begegnet. In der letzten Woche waren es 20 Glasflaschen und  diverse Einweggrills.
Achtlos in der Natur liegen gelassen, nachdem man diese offensichtlich vorher genossen hat. Warum sonst geht man an einen Platz der nicht mit dem Auto zu erreichen ist?

WIE DU HELFEN KANNST

Bitte achte auf Deinen Wegen auf Unrat und nimm Ihn mit. Bevor Du ihn entsorgst mach ein Foto davon. Sende dieses mit Ortsangabe an: kontakt@nicoles-moments.de
Ich werde daraus einen Blog Beitrag mit Fotos gestalten der möglichst viele Menschen erreichen soll. SENSIBILISIEREN ist das magische Wort!
Denn nur darüber sprechen reicht einfach nicht.
KOMM MIT!
Am 27.08.18 treffen wir uns um 18:00 Uhr  in der Applauskurve zwischen Sandplacken und Oberursel (L3004)
Wir werden den angrenzenden Wald und die Kurve von Müll befreien. Als Dank dafür werde ich Dir einen der schönsten Plätze im Taunus zeigen und gehe mit Dir zu „Weißen Mauer“ dort genießen wir den Sonnenuntergang und schauen beim „WÄCHTER“ vorbei, einer Uralten Eiche der magische Kräfte zugesprochen werden.

Unfassbare 200 Mal ist mein Beitrag auf Facebook geteilt worden! Durch den oben eingefügten Zeitungsartikel aus dem Usinger Anzeiger habe ich noch mehr Menschen erreicht. Täglich trudeln Bilder von gesammeltem Müll bei mir ein. So ist es jetzt schon eine tolle Sache für unsere Natur!

Vielen Dank jetzt schon fürs MITMACHEN!

Liebe Grüße Nicole

 

HIER EIN PAAR AUSZÜGE AUS FACEBOOK

 

WAHNSINN! Seht selbst wie unsere Aktion am 27.08.2018 gewesen ist…

Grandenborn und die Mohnblüte

Mein Besuch in Grandenborn zur Mohnblüte

Germerode und Grandenborn, im GEO-Naturpark Frau-Holle Land ist sehr bekannt, denn im Sommer verwandeln Millionen pinkfarbener Mohnblüten die Landschaft in ein Blütenmeer. Nur zur Blütezeit kann man 3-4 km lange Wanderwege mitten durch den Mohn genießen. Ruhebänke laden zum Rasten ein und verschiedene Plätze wurden so gestaltet das man wunderbare Motive hat. Sei es durch ein Fenster das mitten im Feld steht oder ein Hochplateau mit hölzernem Bilderrahmen. DerAnbau von Schlafmohn (Papaver Somniferum) ist streng verboten! Schlafmohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen in Europa. In Germerode und Grandenborn befinden sich 29 ha von der Bundesopiumstelle genehmigte Mohnfelder.

Weitere Informationen zur Mohnblüte findet man hier: www.mohnbluetefrauholle.land

Das erste Mal hörte ich im Radio von der Mohnblüte in Germerode. Dann sah ich in der Hessenschau einen Bericht über den Naturpark Frau-Holle und zu guter Letzt stellte Mike Dehnhardt Bilder in Instagram von diesen Mohnfeldern ein. Da wir über Instagram Kontakt pflegen, stellte ich ihm die Frage, wie es denn auf dem Feld im Moment aussieht, er wohnt nämlich ganz in der Nähe. Er meinte, es wäre in Germerode  schon sehr abgeblüht, aber in Grandenborn blühe noch recht viel. Es war Montag der 02.07.18 und ich entschied mich wirklich diese 2.30 Std nach Grandenborn zu fahren. Da ich die Lichtstimmung am Morgen oder am Abend gern mitnehme, beschloss ich, am  Nachmittag zu fahren, um dort noch den Sonnenuntergang abzuwarten. Es war ein sonniger Tag und der Himmel versprach, dass es strahlend schön bleiben würde. Also startete ich um 16 Uhr Richtung Werra-Meißner Kreis. Als es von der Autobahn ab ging fuhr ich vorbei an riesigen Feldern und Wiesen, passierte wunderschöne, kleine Örtchen mit viel Fachwerk. Um 18 Uhr kam ich in dem wirklich hübschen Ort Grandenborn an. Riesige Schilder und Wegweiser „Hier geht’s zum Mohn“ begrüßten mich und führten mich zum Parkplatz direkt am ersten Feld. Dort wartete Mike schon auf mich, denn wenn ich schon soweit fahre, sollte man sich auch mal in „Echt“ kennenlernen. Das finde ich an Social Media und der Fotografie so Klasse, niemals hätte ich einige tolle Leute kennengelernt ohne diese Verbindungen. Auch ich habe den größten Spaß daran anderen Fotografen unseren Taunus zu zeigen. So hatte Mike Freude daran mir die Mohnfelder zu zeigen und lachte sicher innerlich über meine Reaktion als ich zum ersten mal das Ausmaß der Felder sah.

Schmale, mit Stroh ausgelegte Wege führten mitten durch den Mohn. Wie eine Mannschaft, die sich von der Sonne Geschichten erzählen lässt, ganz konzentriert stand er da. (An dieser Stelle: Danke liebe Birgit für diese schöne Beschreibung! ) Die Sonne strahlte aus dem blauen Himmel.Unendlich viele Mohnkapseln standen dicht zusammen, dazwischen noch viele zarte rosa Blütenblätter, die im Wind flatterten. Es gab also noch Blüten! Auf unserer Wanderung durch die verschiedenen Felder unterhielt ich mich mit einigen Grandenbornern über die Felder. Stolz sind sie auf Ihre Mohnblüte, zeigten mir Bilder von der Aussaat bis zur ersten Blüte. „Was? Extra aus dem Taunus kommen Sie? Sie sind zwei Wochen zu spät!“ Und schon wurden mir die nächsten Bilder auf Kameras und Handys gezeigt. Vielen Dank an diese netten Begegnungen. Wir werden uns nächstes Jahr wiedersehen und dann esse ich Mohnkuchen im Teichhof und bleibe Über Nacht. Diese Fahrt hatte sich wirklich gelohnt!

Mitten in den Feldern wurden Türen, Fenster oder Hochplateaus installiert, zu Fotografieren gab es also reichlich. Aber nun lasse ich die Bilder von diesem Tag sprechen, denn Informationen zur Blühzeit des Mohns und zur Anfahrt bekommt man über die Webseite direkt vom Teichhof.

 

https://www.derteichhof.de

 

Vielen Dank Mike Dehnhardt Fotografie für diese wunderbaren „Making of“ Bilder von mir!

 

Auch in unsere Taunuszeitung hat es das Mohnbild geschafft, vielen Dank an Frau Petter für diesen schönen Bericht.

Taunuszeitung 14.07.18

 

Herzlichen Dank an Hessenschau.de für das verwenden meines Bildes!

Irland eine Reise durch atemberaubende Landschaften

Eine Kennenlernreise durch Irland und wieso ich mit Rea Garvey telefonierte…

An Gewinnspielen nehme ich ab und zu teil. So gewann ich auch schon einmal Konzertkarten. Doch eine Reise zu gewinnen, das war der Höhepunkt und „unfuckingfassbar“ wie Rea Garvey dazu sagen würde.

Meine Freundin Diana sendete mir einen Link von Radio RPR1. Gewinnen konnte man eine Reise nach Finnland. Eines meiner Favoritenländer! Landschaftlich und sprachlich, denn ich liebe Finnisch.

Leider gewann ich diese Reise nicht. Etwa eine Woche später bekam ich von RPR1 erneut einen Link gesendet. Diesmal gab es eine Reise nach Irland zu gewinnen. Natürlich habe ich mitgemacht, mit dem Gedanken;“ Das gewinne ich sowieso nicht“. Einige Tage später klingelte das Telefon. Florian von RPR1 war dran und sagte: „Nicole, du hast bei unserem Gewinnspiel mitgemacht. Meine Kollegin stellt Dir eine Frage, wenn du sie richtig beantwortest, bist du im Lostopf für die Reise nach Irland“. Wir redeten noch ein wenig über die Fotografie, da ich in meinem Bewerbungstext erwähnte, dass ich fotografiere und unbedingt diese Landschaften aufnehmen möchte. Die Moderatorin rief an und stellte mir eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten. Eine Antwort war für mich offensichtlich, es hatte mit den Kliffs zu tun. Also habe ich sofort richtig geantwortet. Somit war ich drin im Topf! Ein Tag später rief das Radio wieder an, wir vereinbarten eine Zeit zum Telefonieren. Angeblich wollte die Moderatorin mit mir über Irland sprechen. Da saß ich dann zum verabredeten Termin mit dem Telefon in der Hand. Um 18:12 Uhr klingelte es, ich ging ran und traute meinen Ohren nicht! Denn es war eine bekannte Stimme, die sagte “ Hallo Nicole! hier ist Rea Garvey. Ich habe gehört du möchtest in meine Heimat reisen“. Da war ich erst mal platt! Ich sagte Ja! das wäre ein Traum. Nach einer schönen Unterhaltung mit Rea, in der er mir sagte; „Verpass Dingle nicht! Dort habe ich geheiratet!“ erfuhr ich auch dass ich diese Reise tatsächlich gewonnen hatte.

Eine Kennenlernenreise durch Irland für zwei Personen!

DIE REISE BEGINNT

Am 08.06.18 war es dann soweit. Mein Mann und ich stiegen in das Flugzeug von Air Lingus nach Dublin. Gewonnen hatte ich eine Rundreise von GEBECO Reisen, mit einem Reisebus. Wir konnten uns vorher die Route ansehen und auch die verschiedenen Hotels, die wir in dieser Woche ansteuern würden.

Wir kamen Mittags in Dublin an. Die Sonne schien! Wir wurden sehr freundlich von unserer Reiseleiterin Susanne Ernst empfangen. Mit 20 weiteren Gästen ging es zu unserem Bus. Unser Busfahrer, ein waschechter Ire mit viel Charme und Witz, wartete schon auf uns. Martin brachte uns im Laufe dieser Woche, mit seinen Fahrkünsten oft zum Staunen! Er fuhr mit dem Reisebus unglaublich enge Straßen und bewies Millimeterarbeit bei einigen Pforten, die es zu passieren gab. Dabei hatte er immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. Die Iren waren alle sehr aufgeschlossen und freundlich. Wir haben uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt. Als die Koffer und Gäste im Bus verstaut waren ging es auch schon los!

KLOSTERRUINE CLONMACNOISE

Unsere erste Besichtigung begann im County Offaly. Am Fluß Shannon liegt die einzigartige Klosterruine Clonmacnoise. Das Kloster wurde im Jahr 548 von St. Ciarán gegründet der schon mit 33 Jahren verstarb. Wir bekamen von Frau Ernst Führung mit viel Informationen zu den Hochkreuzen und der Ruine. Sie wies uns darauf hin, bitte nicht über die im Boden eingelassenen Grabplatten zu laufen, denn das würden die Geister nicht gut heißen und nicht ungestraft lassen. Tja, eine Touristin aus einer anderen Gruppe stiefelte direkt über eine solche Platte. Es dauerte keine fünf Minuten und es zog mit einem Mal eine Gewitterfront auf. Von 24 Grad und Sonne war nichts mehr zu sehen! Eine dunkle Wolke in der es blitzte zog genau in unsere Richtung. Es gab einen Platzregen und die Ruine war mit einem Mal wie leer gefegt. Der Kontrast war jedenfalls enorm und es entstanden wunderschöne Bilder. Heller Kalkstein vor schwarzen Wolken da schlägt das Fotografenherz schneller. In unserer Gruppe war ich nicht die einzige Fotografin, so freuten sich wohl am meisten Chris und ich über diesen Wetterumschwung. Somit hatten wir auch unsere erste irische Taufe erhalten. Da es sehr stark regnete, fuhren wir weiter nach Limerick. Dort war das erste Hotel für die nächsten zwei Nächte.

Auf dem Weg nach Limerick sahen wir zum ersten Mal die beeindruckende Landschaft Irlands. Grün wohin das Auge reicht. Jonny Cash sang nicht ohne Grund „40 Shades of Green“. Diese Weite Schafe und Rinder auf den satten grünen Wiesen! Alles umgeben von uralten Steinmauern, die heute keiner mehr ohne Mörtel hinbekommen würde. Unser Hotel war im Bezirk Raheen. Dort gab es das erste Abendessen. Nach einem reichhaltigen Menü mussten wir uns noch die Beine vertreten. Es gab nicht viel zu sehen in diesem Vorort von Limerick. Ein Supermarkt, kleine Geschäfte und der Rest war Wohngebiet. Wir gingen einfach mal die Straßen entlang und fanden tatsächlich ein absolutes Kleinod von einem Friedhof. Er ist hunderte von Jahren alt und steht für 3000 Euro zum Verkauf. Da wir nur einen Verdauungsspaziergang vor hatten, ging ich ohne Kamera los. Das war ein Fehler! Der Himmel färbte sich rot orange und die Sonne ging genau zwischen den Kreuzen der Ruine unter. Was ein Glück das ich immer mein iPhone dabei habe. So konnte ich diesen schönen Moment festhalten.

CLIFFS OF MOHER

Den zweiten Tag starteten wir schon früh. Auch an diesem Tag blieb es trocken, es war bewölkt und am Nachmittag lugte die Sonne zwischen den Wolken hervor. Unser Ziel waren die Kliffs of Moher. Dank Frau Ernst und Ihrer Erfahrung waren wir immer die ersten an einem Platz der sonst von Touristen überfüllt ist. Wir fuhren durch das 3.000qm große Burren Naturschutz Gebiet. The Burren oder „An Bhoireann“ bedeutet „steiniger Ort“. Diese von Felsen durchzogene Landschaft nahm Tolkien zur Vorlage für die Umgebung seiner Orks. Wenn man diese einmalige Landschaft so sieht, tausende Jahre alt und voller Geschichten, kann man sich hier die Orks sehr gut vorstellen! Eine unendliche Weite breitet sich über viele Quadratkilometer bis hin zum Atlantik aus. Von Schluchten durchzogen, steinig und karg,  von Wildblumen umrahmt, wo einst die Clansmänner kämpften. Diese Landschaft zog mich in ihren Bann und ich vergaß das Fotografieren. Niemals habe ich mich der Natur so verbunden gefühlt wie an diesem Ort. Wir besuchten den Poulnabrone Dolmen. 6.000 Jahre alte Geschichte lag unter unseren Füßen begraben. Unvorstellbar und doch sichtbar und fühlbar lag diese Vergangenheit vor uns. Ich fühlte mich in eine andere Zeit zurück versetzt. Man spürt diese besondere Magie in diesem Land. Legenden und Geschichten ranken sich um alte Gemäuer und Ruinen. Wer Geschichten liebt ist hier genau richtig!

Vielen Dank an Frau Ernst! Sie hat uns so viele davon erzählt und uns an Ihren persönlichen Lieblingsplatz, den Ring of Fairy, geführt hat. Diesen betritt man am besten mit guten Gedanken und einem guten Gefühl.

Weiter ging die Fahrt durch diese steinige Landschaft, die doch auch viel Grün zu bieten hat, bis zu den Cliffs of Moher. Das berühmteste Wahrzeichen Irlands ragt bis zu 200 Meter über dem Atlantik empor. Hier lasse ich meine Bilder sprechen…

Auf dem Weg zum Hotel fuhren wir durch Lisdonvarna, machten halt in dem bezaubernden Ort Kilfenora und besuchten Bunratty Castle. Bunratty Castle ist ein Freilichtmuseum. Dort konnte man sehen, wie mit Torf geheizt wurde und wie so ein Dorfleben aussah.

Wieder im Hotel angekommen, gab es Guinness zum Abendessen und man fühlte sich schon wie zu Hause.

ATLANTIK KÜSTE

Wir fuhren an unserem dritten Tag nach Dingle. Rea sagte; „Verpass Dingle nicht! Da habe ich geheiratet“ Deshalb war ein Besuch in der Kirche für mich selbstverständlich. Dingle ist ein wunderschönes Hafenstädtchen mit bunten kleinen Geschäften. Ein seit Jahren häufiger Gast im Hafenbecken, ist der Delfin Fungie. Hier aß ich den besten Fisch seit langem!

Ein Besuch am  Strand  Dingle Inch Beach war noch möglich. Diese Bucht ist sehr beliebt bei Surfern, die tatsächlich mit dem Auto auf den 14 Kilometer langen Strand fahren. Der Atlantik lag  vor uns und die frische Seeluft wehte uns um die Nase. Die Halbinsel Dingle bietet einige der schönsten Strände Europas. Hier kann man leicht einen einsamen Strand mit nichts als dem Geräusch des Ozeans finden. Vorbei an den Three Sisters einer bekannten Bergformation ging es weiter zum Gallarus Oratorium. Im Westen der Halbinsel Dingle steht das älteste und am besten erhaltene Kloster das im 7. Jahrhundert in Trockenmauertechnik erbaut wurde. Das Gallarus Oratory ist zwar klein aber sehr beeindruckend, dass es noch so gut erhalten ist.

Von dort ging es weiter nach Tralee, dem Geburtsort von Rea Garvey ( auf Irisch Tra li gesprochen). Etwas außerhalb von Tralee übernachteten wir inmitten einer atemberaubenden Landschaft! Im Hintergrund blickte man auf die Berge, umgeben von unendlich langen, grünen, saftigen Wiesen. Bunte Blumenwiesen umgaben die wenigen, kleinen Häuser. Das Ballyroe Heights Hotel liegt zwar abgelegen, aber für mich hatte es die beste Lage von allen.

RING OF KERRY

Wenn man Irland besucht darf ein Besuch im Nationalpark Kerry nicht fehlen! Der Ring of Kerry ist eine Panoramastrecke mitten durch das Naturschutzgebiet. Diese Strecke darf von großen Fahrzeugen nur im Uhrzeigersinn befahren werden, da es zwischenzeitlich sehr enge Kurven gibt. Wenn einem ein PKW entgegen kommen sollte, muss dieser nicht selten eine lange Strecke rückwärts fahren, damit der Bus vorbeikommt. Die Kurvenreiche Strecke schlängelt sich durch verwunschene Wälder mit Wasserfällen, moosbedeckte Steine und knorrige Bäume. Hier staunten wir nur über unseren Fahrer Martin! Er fuhr mit einer stoischen Gelassenheit die engsten Passagen. Der Ring of Kerry ist Teil des Wild Atlantic Way (Weiße Wellen auf Blauem Grund), der sich auf einer Länge von über 2500 Kilometern entlang der Westküste Irlands erstreckt. Er bot uns einen herrlichen Blick auf die wilde Natur und den Atlantik.

MUCKROSS HOUSE

Das Muckross House ist ein herrschaftliches Anwesen und liegt südlich der Stadt Killarney im County Kerry. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist umgeben von Bergen, Wäldern und einem See. Ein zauberhafter Garten läd zum Schlendern ein. Eine beeindruckende Architektur und unzählige Details machen Muckross House zu etwas Besonderem.

Am nächsten Tag auf dem Weg nach Thules, besuchten wir Killarney, Macroom, Kinsale und unternahmen eine Rundfahrt durch Cork.

ROCK OF CASHEL

Über der Stadt Cashel thront der Rock of Cashel, dieses einzigartige Monument Irischer Geschichte liegt im County Tipperary. Der Berg erhebt sich 65m hoch . Als Sitz von Feen und Geistern wurde er schon im Altertum verehrt. Eine Geschichte zu diesem Ort hat mich begeistert. Angeblich saß vor dem Bau des Klosters ein Engel dort und spielte auf seiner Harfe. Das gefiel dem Teufel, der gegenüber saß überhaupt nicht. Kurzerhand biss der Teufel ein Stück aus dem Berg und spuckte dieses Stück auf den Engel. Und tatsächlich! Wenn man heute auf dem 65m hohen Rock of Cashel steht und die gegenüber liegende Bergkette betrachtet, fehlt genau dieses Stück! Eine Besonderheit ist wohl, dass Wissenschaftler feststellten, dass es sich tatsächlich um dasselbe Gestein handelt.

DUBLIN

Eine Rundfahrt durch Dublin am nächsten Tag verhalf uns zur nötigen Orientierung für unseren 4 stündigen Aufenthalt in der Hauptstadt Irlands. Frau Ernst überschüttete uns mit Informationen, so dass wir vor dem Aussteigen schon wussten, was wir uns ansehen würden. Dublin ist eine Stadt die sich noch im Aufbau befindet. Überall werden alte Gebäude restauriert oder es entstehen gläserne Gebäude. Das National Museum hat mich sehr beeindruckt. Allein das Gebäude ist sehenswert. Schlendern durch das Trinity College, den Fluss Liffey überqueren oder einfach in der Einkaufsmeile treiben lassen. Dublin ist eine schöne Stadt und auf jeden Fall eine Reise wert. Nicht nur weil sich dort das Guinness Werk befindet 😉 Einige von unserer Gruppe waren am nächsten Tag in der Brauerei und berichteten begeistert davon.

Impressionen

Unsere Reise ging weiter nach Nees in den Wicklow Hills. Der County Wicklow ist ein Paradies für Naturliebhaber! Natur soweit das Auge reicht. Die Grafschaft Wicklow liegt südlich von Dublin und gliedert sich landschaftlich in eine Küstenebene mit schönen Stränden und die Wicklow Mountains auf. Die Wicklow Mountains umfassen 20.000 Hektar mit moorbedeckten Bergen. Leider war hier das Aussteigen unmöglich! Zum ersten Mal hatten wir Sturm und es regnete Bindfäden. Doch als wir Glendalough erreichten, hörte es auf zu regnen und die Sonne zeigte sich wieder. Im Tal der zwei Seen gründete der Heilige St. Kevin im 6. Jahrhundert ein Kloster. Besonders eindrucksvoll erhebt sich hier der 30 Meter hohe Rundturm.

AVOCA

Bei Avoca vereinigen sich der River Avonbeg und der River Avonmore. Der Zusammenfluss wird liebevoll Meeting of the Waters genannt. In Avoca, einem winzigen Ort mit weiß getünchten Häusern, befindet sich die älteste Weberei/Spinnerei Irlands. Hier zeigte man uns, wie man noch nach alter Tradition die Stoffe herstellt. Wir durften fühlen, wie verschieden sich die vielen Wollsorten anfassen.

POWERSCOURT GARDENS

Im County Wicklow liegt Powerscourt Gardens, am Fuße des 501 Meter hohen Sugar Loaf  Mountain. Besonders sehenswerte Teile der Anlage sind der japanische Garten, die Freitreppe zwischen dem Herrenhaus und dem Tritonsee. Das Gelände ist 190.000 Quadratmeter groß und beeindruckt mit seiner Pflanzenvielfalt.

HOWTH

Das Ende unserer Reise und unseren  letzten  Vormittag, verbrachten wir in einem kleinen Fischerdorf namens Howth. Da es unweit des Flughafens liegt hatten wir Zeit bis zum Mittag, um noch einmal die Irische See zu genießen, den Möwen zuzusehen wie sie um den kleinen Leuchtturm kreisten, frische Seeluft atmen und die Fischrestaurants zu besuchen. Ein wunderschöner Ort und es überkam mich etwas Traurigkeit dieses Fleckchen Erde, dieses zauberhafte Land wieder verlassen zu müssen.

Vielen Dank an Anja für dieses schöne Foto aus einem Pup!

Der Wirt zauberte mit dem Zapfhahn ein Kleeblatt auf das Guinness

GEDANKEN AUF DEM FLUG

Dann war der Zeitpunkt gekommen und wir saßen im Flugzeug zurück nach Frankfurt. Diese vielen Eindrücke! Ich musste sofort anfangen zu schreiben! Alles noch frisch in meinem Kopf und voller Emotionen für diese traumhafte Landschaft, legte ich mit diesem Text los. Ich hoffe Euch macht es Spaß meine Eindrücke zu lesen und betrachten.

Wenn das so ist freue ich mich sehr über Kommentare zu diesem Bericht. Habt Ihr Anregungen für meine nächste Irland Reise? Ihr wart dabei und habt Bilder die hier noch rein müssen? Her damit 😉

Irland wird uns sicher wiedersehen! Dann mit einem Mietwagen und auf eigene Faust. So eine Rundreise verschafft einen tollen Überblick und steckt voller Informationen. Wenn ich diese Art von Reise nicht gewonnen hätte, wir wären nicht auf die Idee gekommen, solch eine Reise zu buchen. Wir können diese Rundreise von GEBECO nur weiter empfehlen.

https://www.gebeco.de/?gclid=Cj0KCQjwjtLZBRDLARIsAKT6fXzXD5jnhPZRXB8N_R3SwbQrqiN5HPBpNS_X-NlFHJdJCbjJFNY6qFwaAvJdEALw_wcB

Liebe Grüße Nicole

Atlantik Panorama

Vielen Dank an Gebeco Länder erleben für das teilen meines Foto Blogs über Irland

Facebook Gebeco Länder erleben

DIESER BLOG ENTHÄLT WERBUNG

°FERNWEH°
Das Magazin für Kulturrausch und Erlebnishunger, hat meinen Reisebericht über unsere Irland Reise mitGebeco Länder erlebengedruckt.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Reiseveranstalter für diese tolle Wertschätzung!
Liebe Grüße Nicole

EPPSTEIN

Taunus Fototour durch Eppstein

 

Im Februar 2018 traf ich mich mit Hassan Azzouz zum fotografieren. Wir wollten Seifenblasen zum gefrieren bringen. Doch leider war der Wind so stark und so mussten wir das Vorhaben abbrechen.

Das Treffen war letztendlich aber doch von einem Erfolg gekrönt, da an seinem Ende die Gründung der Facebook Gruppe „Taunus Tour“ stand.

Zweck der Gruppe soll sein, allen Interessierten den Taunus näher zu bringen. Daher waren wir uns schnell einig, das wir dazu kostenlose Foto Walks anbieten wollen.

Schnell füllte sich unser Portal mit interessierten Menschen. Manche aus dem Taunus, andere leider verzogen aber dem Taunus verbunden und einige aus dem Rhein-Main-Gebiet. Wow! Inzwischen sind es 177 Mitglieder! Wir wollten gar nicht so eine große Gruppe, denn oft sind nur wenige aktiv dabei. Ich bin erstaunt über diese vielen tollen Beiträge. Wir tauschen uns über schöne Wanderwege oder Plätze zum Fotografieren aus. Oder es war jemand im Taunus unterwegs und teilt sein Erlebnis mit uns. An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch bedanken! Die Gruppe lebt! Und es ist etwas tolles entstanden.

So kam es zu unserem ersten Event. Die Taunus Eppstein Tour!

Warum  Eppstein?. Der Ort bietet malerische Ecken und hat mit der Burg und dem Kaisertempel auch noch besondere Highlights zu bieten. Hassan lebt in Eppstein und liebt diesen schönen Ort. Ich war schon einige Male mit ihm dort fotografieren. Er befasst sich sehr mit seinem Wohnort und schreibt schon mal dem Bürgermeister, dass die Bänke am Kaisertempel wenig einladend aussehen. Mit Erfolg, inzwischen stehen neue dort.

Mehr zu Eppstein:  http://www.eppstein.de/staticsite/staticsite.php?menuid=160&topmenu=236

Wir fingen also an zu planen,

*Wo starten wir die Tour?

*Wo und wann pausieren wir?

*Wie lange brauchen wir von einem Spot zum anderen?

*Wann ist der Sonnenuntergang an diesem Tag

*Was ist, wenn jemand nicht zum Tempel laufen kann?

*Wo parken wir ?

*Ist die Burg geöffnet und wenn ja,  wie lange?

 

Burgblick

Wir liefen den Weg zur Probe einmal gemeinsam ab, nahmen Strecken auf und schauten nach der Uhrzeit. Schnell war klar: Das wird lang! Also starten wir am besten schon Mittags, um alles sehen zu können und dann pünktlich den Sonnenuntergang zu erwischen. Somit stand unser Vorhaben fest. Als sämtliche Planungsarbeiten abgeschlossen waren, gaben wir in der Facebook Gruppe den angedachten Termin bekannt und waren über das grosse Interesse mehr als erstaunt.

Letztendlich trafen von 70  interessierten Personen 17 beim Treffpunkt, dem Parkplatz vom Bahnhof Eppstein, ein.

Nach dem Empfang der Teilnehmer, einige kannten wir schon, andere waren uns nur durch Facebook bekannt, durch Hassan und mich, ging die Tour los. Der Weg führte uns vom Bahnhof durch den Wald über Steinstufen und umgelegte Baumstämme den Fels zum ersten Aussichtspunkt hinauf. Während des Marsch lernten sich die Teilnehmer bei ersten Gesprächen und regem Austausch kennen. Am Aussichtspunkt angekommen, war erst ein mal eine kleine Verschnaufpause angesagt. Von diesem Punkt hat man einen wundervollen Blick auf die Burg Eppstein, welche der Sage nach von Ritter Eppo mit Gebeinen eines von ihm erschlagenen Riesen erbaut worden sein soll. Wir hatten Glück, das wir auf diesem Teil des Weges von Walburga Kliem begleitet wurden, welche eine selbstständige Märchenerzählerin und Erzählkünstlerin ist. Was lag also näher, das Sie uns die Legende vom Ritter Eppo zum besten gab.

 

 

Die Sage gibt es hier: http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/hessen/eppsteiner.htmlSage

Wer Interesse an Walburgas Kunst hat, findet hier Informationen: www.walburga-kliem.de

Danke liebe Birgit für Nicole in Aktion 😉

Der Weg führte uns dann durch den Wald wieder zurück zum Bahnhof. Von dort ging es durch die Altstadt zur Burg, durch Gassen mit zauberhaften, winzigen Fachwerkhäuschen und Kopfsteinpflaster, vorbei an der St. Laurentius Kirche die hinter einem noch blühenden Magnolienbaum zum Vorschein kam.

Die Burg Eppstein ist aus dem 10. Jahrhundert und war Hauptresidenz der Herren von Eppstein. Auf dem Felssporn eines Bergrückens errichtet und durch einen Halsgraben vom Bergrücken  getrennt, stellt sie eine typische Spornburg dar. Die Burg war am Sonntag von 11-17 Uhr geöffnet. Wir bezahlten 4Euro Eintritt und gingen in den Burghof. Dort angekommen eröffneten, sich wunderschöne Gärten und Türme mit kleinen Vorhöfen. Sogar ein kleiner Weinberg befindet sich im Burghof, Uwe erzählte uns das drei  Rebenstöcke davon ihm gehören. In einem der Türme saß gerade ein Turmfalke. Er blieb für uns natürlich sitzen. So konnte jeder ihn seelenruhig fotografieren. Vom Hauptturm aus kann man wunderbar über Eppstein und den Taunus blicken. Ein Blick über den Bergfried macht die Sage wieder spürbar.

Blick vom Burg Turm

Nach der Burgbesichtigung mussten wir alle etwas trinken. Wie bestellt, waren es 28 Grad und Sonnenschein in Eppstein. Gute Voraussetzungen für unser Sonnenuntergangsvorhaben.

Frisch gestärkt ging es aufwärts, 226m um genau zu sein! Der große Mannstein der Ort des „Staufenschwur’s“  liegt auf der Kelkheimer Seite. Mit traumhaftem Ausblick über Kelkheim, Frankfurt und die Taunushöhen. Die Brüder und Freiheitskämpfer Friedrich, Heinrich und Max von Gagen versprachen sich hier im Jahr 1838, gemeinsam alles für die Einheit und Freiheit Deutschlands zu tun. Der „Staufenschwur“ fand seine Umsetzung in der Frankfurter Paulskirche, in der Heinrich von Gagen 1848 zum ersten Präsidenten der Nationalversammlung gewählt wurde. Ein kurzer weiterer Anstieg führt zum Staufen hinauf.

Einigen machte der weite Weg nach oben schon im Kopf zu schaffen, andere hatten gesundheitliche Probleme, zum Glück kann man am Kaisertempel parken! Somit liefen nur fünf Personen den Weg selbst hinauf. Wer? Hassan, Tim, Achim, Uwe und ich natürlich. Ich bewaffnete mich mit Cappuccino und Eis und los ging es bergauf. *schmunzel

Oben angekommen, konnten wir nicht lange verschnaufen, denn wir waren erst am Kaisertempel angelangt. Der große Mannstein liegt auf der anderen Seite, über den Berg drüber. Also sammelten wir die anderen ein und weiter ging es bergauf. Auf dem Weg schwatzten und lachten wir und so kam es uns gar nicht so lange vor. Da die Gruppe nicht so groß war, kam ich dazu mit jedem zu sprechen. Ich liebe Menschen und ihre Geschichten, höre gern zu und freue mich über schöne Gespräche. Uwe erzählte von der bevorstehenden Schottlandreise und Rebekka warf ein, dass Sie von dort kommt. Birgit litt unheimlich unter dem Pollenflug, an dieser Stelle …Respekt meine liebe! Durch die Birken mit lachendem Gesicht und roten Augen! Wow! Power pur! Sven sorgte immer wieder für Brüller und im Umkreis von mindestens 10km war kein Reh oder Wildschwein mehr zu sehen! Mit Jan verabredete ich mich zum nächsten Fotografiertreffen. Achim erzählte vom Sonnenaufgang in Gemünden und Fototouren zum Kühkopf.  Marcel, unser jüngster im Bunde, erzählte von seinen alten Linsen und fotografierte fröhlich. Ach, das war schön und so manch anderes Gespräch hängt mir noch im Kopf. Oben angekommen, staunten einige nicht schlecht! Die Felsenbirne blühte und dahinter konnte man den Feldberg sehen. Geradeaus erstreckte sich Kelkheim bis hin zu Königstein mit Burg! Auf der rechten Seite: Freier Blick nach Frankfurt. Die Skyline lag etwas im Dunst aber man konnte Sie erkennen. Der Felsen lud zum verweilen ein und lag einfach traumhaft schön zwischen gewundenen Bäumen.

FOTO: Manima ( Hassan Azzouz )

Die Schillereiche steht am Grossen Mannstein. Sie wurde anlässlich  des 100. Todestages von Friedrich Schiller gepflanzt. Baronin Antoine von Reinbach ließ auch einen Gedenkstein aufstellen und pflanzte eine amerikanische Roteiche.                                                                                      

Nachdem wir alle ausgiebig fotografiert und ordentlich Social Media ausgeführt hatten, ging es wieder abwärts. Der Sonnenuntergang wartet nicht! Sonnenuntergang sollte um 20:30 Uhr sein. Es war schon 19:30 Uhr! Im Schnellschritt, geht bergab ja sehr gut, ging es zurück zum Kaisertempel. Besser gesagt neben den Kaisertempel auf die Felsen. Jeder suchte sich ein geeignetes Plätzchen. Der Himmel sah vielversprechend aus! Auch wenn jeder seinen Platz gefunden hatte, gequatscht wurde trotzdem! Manchmal sogar Via Instagram in Form eines Live Chats 😉 Ich saß auf einem Felsvorsprung und beobachtete das Treiben um mich herum. Die Kameras klickten, Objektive wurden bewertet, gescherzt und gerufen ob noch alle da sind. Was ein toller Ausklang eines traumhaften Tages! Die Sonne ging eindrucksvoll über Eppstein unter, wir saßen auf warmen Felsen und genossen die Abendstunde.

 Am Ende sind wir 15452 Schritte gewandert, sprich 8 km!

Um 21 Uhr war die Sonne weg und es wurde dunkel. Der Hunger meldete sich! Da wir mittags die Gaststätte „Zum Taunus“ überfallen hatten, die eigentlich schon zu hatte, beschlossen wir, dort nochmals etwas zu essen. Wir wurden wieder sehr freundlich empfangen und bewirtet. Am Ende des Tages warn wir zwar alle geschafft aber rundum zufrieden.

Das war sie also! Unsere erste Taunus Tour!

Die Bilder der Tour gibt es am Ende des Textes.

Einmal eine Story aus Handy Bildern die unseren Weg beschreibt. Und natürlich meine Bilder von diesem Tag.

Dankeschön an alle die dabei waren, Ihr habt den Tag zu etwas besonderem gemacht!

Bis zur nächsten Tour

Eure Nicole

 

FOTO STORY

Grosser Feldberg

Grosser Feldberg Taunus

Wer aus Hessen kommt, kennt ihn! Den Feldberg, er ist 881m hoch und der höchste Berg im Taunus.
Das Feldbergmassiv, bestehend aus großem Feldberg und dem nahegelegenen kleinen Feldberg ist Bestandteil des Taunushauptkamms,
von uns Hochtaunus genannt.
Er ist beliebtes Wintersportgebiet, Rodeln ist so gut wie immer möglich. Doch aufgrund des immer häufigeren Schneemangels verlor er bei Wintersportlern an Attraktivität.

 

So gibt es leider nur noch einen kleinen Skilift am „Siegfriedschuss“  gegenüber dem Naturpark Hotel Weilquelle. www.naturparkhotel.de
Der oberste Bereich ist unbewaldet und daher, zu jeder Jahreszeit, ein beliebtes Ausflugsziel.
Unzählige Wanderwege aus allen erdenklichen Richtungen führen zu ihm hinauf. Manche davon sind über und über von Wurzeln durchzogen und man kommt sich vor wie im Märchen.
(Informationen rund um Wanderwege und den Feldberg: www.Taunusclub.de)
Dieser Weg ist zu meiner Lieblingsjoggingstrecke geworden. Unterwegs mache ich immer eine Pause am Feldbergborn. Frisches, klares Wasser, hilft mir die letzten 200 Höhenmeter zu schaffen. Der Feldbergborn ist die  höchstgelegenste als Brunnen eingefasste, Quelle im Taunus. Zwei Bänke und ein Tisch laden zum verweilen ein.
Auf meinem Weg entdecke ich viele Lichtungen, Waldwege und besondere Bäume zum Fotografieren. Es gibt mir immer einen besonderen Kick. Das Plateau erreicht zu haben und dann, den Wurzelweg auf der anderen Seite runterzuspringen. Freiheit pur! Schön ist  auch das Gipfelkreuz, es enthält einen Taunus -Quarzit und wurde 2011auf dem Plateau aufgestellt.

 

Hier oben ist das Wetter meist anders als schon im nahegelegenen Königstein.
Zurzeit liegt viel Schnee und es ist bis zu -7 Grad kalt. ( stand 01.03.18)
Das lockt viele aus dem Rhein-Main Gebiet zum Rodeln oder Wandern auf den Berg.
Ich suche mir dann eher die stillen versteckten Ecken zum Fotografieren aus.
Wie das Wetter gerade auf dem Feldberg ist, kann man super über die Webcam sehen;  https://taunus.info/webcams/
Meist entscheide ich am  Abend vorher; “Morgen muss ich raus und fotografieren gehen!“. Gern bin ich dazu sehr früh unterwegs.
Dann ist es noch ruhig auf dem Plateau. Das Wetter spielt für mich dabei keine Rolle.
Mir ist es schon passiert, dass ich um 5 Uhr aufgestanden bin, um am See den Sonnenaufgang zu fotografieren.
Der Nebel machte mir aber einen dicken Strich durch die Rechnung!
Da stand ich nun um 5:30Uhr am See und die Sonne kam nicht.
Heimfahren und aufgeben? Nichts für mich!
So fuhr ich auf den Feldberg und suchte mir eine besonders neblige Stelle aus.
Die Bäume waren saftig grün im Dämmerlicht. Der Wind schob den Nebel in Schwaden zwischen den Bäumen durch.
Ich schnappte mir meinen roten Regenmantel, den ich glücklicherweise im Auto hatte.
So entstanden mystische Aufnahmen im Taunus-Nebel-Wald.
Mein ganzer Stolz ist mein erstes Cinemagraph, das dort entstand.
Bis dahin wusste ich gar nicht wie sowas funktioniert!
Ich filmte mich zwischen den sich im Wind wiegenden Bäumen in meinem roten Regenmantel. Daraus entnahm ich ein Standbild und stellte in Photoshop nur die Bereiche frei, die sich bewegen sollten.
Ich war begeistert, das hinbekommen zu haben!*lach*
Als absoluter Photoshop Anfänger gar nicht so einfach!
Durch diese Aktion kam mir die Idee zum Mystisch- Magischen-Taunus und es entstanden einige Aufnahmen zu diesem Thema.
Manchmal verdecken dicke Wolken die Täler unterhalb des Bergs und nur auf dem Plateau ist die schöne Lichtstimmung zu sehen.
Erst ist man enttäuscht, dass es keinen Sonnenaufgang gibt. Doch schaut man sich dieses Wolkenmeer genauer an, ist man wieder begeistert.
Nicht nur das Feldberg-Plateau ist geeignet zum Fotografieren des Sonnenauf- und -untergangs. Ringsherum zwischen den Bäumen findet man lauschige Plätzchen
die freie Sicht auf die Sonne geben.
Auch am Brunhildisfelsen ist m Sommer einiges los! Gerade zum Sonnenuntergang sitzen verliebte Pärchen auf der beliebten Felsformation.
Der Brunhildisfelsen besteht aus Quarzit. Von diesem Felsvorsprung hat man einen grandiosen Panoramablick auf das Usinger Land,
Man kann die Burg Reifenberg gut erkennen und es gibt einen freien Blick auf die Lichter von Niederreifenberg!

Brunhildisfelsen

Meist hocke ich mich zwischen Gräser und Büsche, um das Gegenlicht zu nutzen. Das Spielen mit dem Licht und Zweigen liebe ich sehr, vor allem wenn es vorher geregnet hat und alles voller Tropfen hängt. Dann reflektiert das Licht so schön in den Regentropfen.

Sonnenuntergang

Auf dem Gipfelplateau gibt es zudem noch eine Falknerei, den Feldberghof mit hessischer Küche und zwei Kioske, die nicht weg zu denken sind. Einer davonbefindet sich im 40m hohen Aussichtsturm:
Am Kiosk zwischen Falknerei & Feldberghof habe ich schon als Kind meinen Kakao gekauft 😉
Vom Plateau aus hat man heute keine freie Sicht mehr auf die Skyline von Frankfurt, die Bäume sind inzwischen zu hoch und dicht gewachsen.
Aber wenn man sich auskennt findet man ein paar Lücken rund um den Berg und kann einen Blick auf die unter uns liegende Stadt werfen.

City lights

Mein erstes Milchstraßen Bild ist auf dem Feldberg entstanden! Diesen Sommer möchte ich es wieder versuchen und ein besseres Ergebnis erzielen. Damals hatte ich noch nicht die Ausrüstung wie heute.

Milchstraße über dem Feldberg

Am Abend des 14.02.16 gab es einen Supermond.
Die Nacht war nicht klar, doch der verschleierte Supermond hatte etwas!
An diesem Abend waren unzählige Fotografen auf dem Berg, trotz schlechter Wetterbedingungen.

Supermond

Ich kann nicht mehr zählen wie oft ich dort oben Sonnenuntergänge aufgenommen habe. Nach der Bilderflut zu urteilen, die sich auf meinem PC tummeltsehr oft!
Der Feldberg ist immer einen Besuch wert, nie bin ich nach Hause gekommen und hatte nichts im Kasten!
Eine Auswahl an Aufnahmen stelle ich Euch am Ende in einer Galerie bereit. Der ein oder andere wird den bekannten Baum erkennen und auch schon mal dort gestanden haben, wo die Bilder entstanden sind.
Liebe Grüße Nicole

 

MEERPFUHL

DER MEERPFUHL
Nein, der Meerpfuhl liegt nicht am Meer, sondern mitten im schönen Taunus!
Genauer gesagt, ist der Meerpfuhl ein Teich bei Merzhausen, einem Stadtteil von Usingen.
Er steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.
Wunderschön liegt er zwischen Bäumen und Sträuchern, umgeben von Feldern und dem angrenzenden Friedwald.
Direkt am Weg steht eine denkmalgeschützte Eiche,
Der Weiher wurde um 1550 als Wasserzufuhr für Mühlen angelegt.
Dort beginnt ein toller Wanderweg, nämlich der Hundertstufenweg.
Man kann bis Altweilnau laufen und die Runde am Meerpfuhl wieder beenden.
Mehr dazu unter www.ich-geh-wandern.de  Hundertstufenweg Altweilnau.
Warum das einer meiner Lieblingsplätze im Taunus ist?
Wenn man Landschaften fotografiert, benötigt man Lichtstimmungen.
Deshalb bin ich am liebsten zum Sonnenaufgang und am Abend bei untergehender Sonne  unterwegs.
Früh morgens ist die beste Zeit zum Fotografieren. Die Sonne geht über den angrenzenden Feldern auf und die Farben im Himmel ziehen über das Wasser.
Zuerst wird es meist bunt am Himmel, die Farben, die mit den Wolken ziehen, spiegeln sich in der Wasseroberfläche.
Dieses Bild habe ich sogar in unserem Wohnzimmer hängen. Wir lieben es!
Dazu kommt, gerade im Sommer, dass es sehr still ist wenn ich im Dunklen dort ankomme.
Sobald der Horizont heller wird, fangen die Vögel an, den Tag wach zu zwitschern.
Ich liebe es, den immer mehr und lauter werdenden Tiergeräuschen zu lauschen.
Besonders im Spätsommer, wenn man zahlreiche Frösche hören kann.
Im Herbst habe ich häufiger das gleiche Reh getroffen. Nur ein einziges Mal, konnte ich schnell genug die Kamera zücken.

Begegnung 04.07.17

Das war schon eine lustige Begegnung. Wir standen uns stocksteif gegenüber und keiner wollte sich zuerst bewegen.
Wenn ich die Morgenröte eingefangen habe, wandere ich zur angrenzenden Wiese.Dort wachsen unzählige Kräuter und Blumen, winzig klein und im Sommer so schön mit Tautropfen bedeckt.
Manchmal habe ich Glück und es sitzt ein Insekt in der Wiese. Dieses ist dann noch nicht ganz wach und wartet auf die wärmende Sonne.
Wie meine kleine Libelle hier:

Libelle Meerpfuhl 15.08.2017

Sie war schon wach, doch Ihre Flügel waren noch nass und voll mit Tautropfen.
Leider hatte Sie Angst vor mir und versuchte sich hinter ihrem Grashalm zu verstecken.
Ich hielt gebührend Abstand! Es liegt mir fern einem Geschöpf Angst zu machen.
Lustig, als Sie mich um den Grashalm herum beäugte.
Das sind Momente die ich total genieße!
Den Marienkäfer ließ ich natürlich auch schlafen. Ich bewegte mich sehr vorsichtig über die Wiese, überall gab es etwas zu entdecken.

Morgenruhe 15.08.17

Ich liege fast auf der taufrischen Wiese, die Kamera nah am Boden und warte auf die Sonne.
Wenn sie dann aufsteigt, verwandelt  sie die Wiese in ein glitzerndes Meer!
Da stockt mir jedesmal der Atem vor Begeisterung!
Milliarden kleiner Tautropfen glitzern im Gegenlicht der Sonne wie Sterne am Morgen.
Das Rot, Orange und Gelb der Sonne wärmt sofort mein Herz und ich muss zusehen, nicht das Fotografieren zu vergessen!
Ich denke dann immer, ich sitze hier in der Stille, inmitten des Rascheln, Zwitschern, Zirpen und Flüstern der Wiese.
Wie schön das ist! Die Natur ist einfach wunderbar und lädt zum Träumen ein.
Unzählige meiner Bilder sind an diesem, für mich magischen Ort, entstanden.
Einige zeige ich Euch hier, andere seht Ihr in meiner Galerie Makros oder Landschaft.
Eine besondere Entdeckung machte ich im Januar 2017. Es war sehr kalt, minus 6 Grad, alles lag im Winterschlaf. Der See war komplett zugefrohren. An einem kleinen Tümpel neben dem Meerpfuhl hingen richtige Blätter aus Eis!
Sehr klein und sehr filigran – ein Wunder der Natur, finde ich.
Genau das richtige für mein Makro Objektiv! Einige meiner  Aufnahmen kamen sogar in der Taunuszeitung und auf der Facebook Seite der Hessenschau vor!

Eisblumen Meerpfuhl

Ich hoffe Ihr seit nun neugierig geworden und besucht den Meerpfuhl einmal.
Wenn Ihr dort am Wasser steht, schließt bitte kurz die Augen und lauscht den Geräuschen.
Er ist mit Recht geschützt und beherbergt so einiges an Raritäten.
Bis Bald! Zum Ende noch ein paar Bilder, die mir sehr am Herzen liegen. Diese Momente sind mir heilig.
           Eure Nicole

Grosser Zacken Taunus

Weilsberg, Großer Zacken, nie gehört?
 
Dann wird’s aber Zeit!
Der Weilsberg (701m) ist der vierthöchste Berg im Taunus und beherbergte bis in die 70er Jahre hinein sogar eine Skisprungschanze.
Ein Tipp für Geocaching-Begeisterte: Unter www.geocaching.com.Schinderhannessteig  findet Ihr einige Informationen zu diesem Thema.
Am Wanderparkplatz Weilsberg startet der Zacken Beilstein Steig. Zu finden auch unter:
Der Weg ist durch einen roten Milan gekennzeichnet und führt über wunderschöne Waldpfade zum Zacken (576m).
Die Felsformation wird auch offiziell als Kletterfelsen genutzt.
Auf der Tour befindet sich der Beilstein- eine Taunusschieferformation, diese ist ebenfalls gut zum klettern geeignet.
Die Aussicht über das Emsbachtal genießen,  durch den Fichtenhochwald und die frische Taunusluft schlendern, für mich gibt es nichts Schöneres.
Zum Wanderweg gebe ich gern Auskunft wenn, noch Fragen offen sind. Scheut Euch nicht mich zu kontaktieren.
Jetzt möchte  ich Euch  beschreiben, wie ich mich am Zacken, dem „Lümmelfelsen„ fühle und wie dort bereits einige meiner Fotografien entstanden sind.
Als ich durch eine ebenso wanderbegeisterte Freundin den Zacken das erste Mal betrat, staunte ich nicht schlecht!
Wahnsinn,was für ein Blick!
Ich wusste sofort, hierhin werde ich mit meiner Kamera wieder kommen!
An diesem Tag waren wir eine große Gruppe und ich wollte den Zeitplan nicht sprengen.
Wir kletterten den Felsen hinab und folgten dem vorgegebenen Wanderweg.
Es ging durch unglaublich schöne Waldpfade mit vielen Schieferfelsen und riesigen dicht an dicht stehenden Fichten.
Da es der zweite Weihnachtsfeiertag war, war es nicht gerade warm und sonnig.
Aber als wir auf dem über und über mit froschgrünem Moos bewachsenen Weilsberg ankamen,wurde es plötzlich hell.
Mitten durch die dunklen Bäume, bahnten sich Sonnenstrahlen ihren Weg bis zum moosigen Waldboden.
Das musste ich einfach festhalten!

Sonnenstrahlen fluten den Fichtenwald

Ein wunderschönes Bild entstand und ich verliebte mich in diesen Weg.
Seit dieser Wanderung war ich bestimmt schon hunderte Male am Zacken. Jedesmal bot sich mir ein anderes Licht.
Ich liebe es, auf dem Felsen zu stehen und diese Aussicht auf mich wirken zu lassen.

Sonnenuntergangsstimmung

Ist man am „Lümmelfelsen“ angekommen und hat die Aussicht genossen, hat man noch lange nicht alles gesehen.
Meine Kamera und ich eroberten die verschiedenen Felsen rund um den höchsten Punkt.
Die knorrigen Bäume, durch die das Sonnenlicht fällt.
Die Felsen, im Sommer mit kleinen Pflänzchen bestückt und im Winter voll Moos.
Alles dort wirkt auf mich wie aus einer anderen Welt.
Zum Sonnenuntergang ist dieser Platz sehr zu empfehlen! Denn auch in der kalten Jahreszeit fällt das Sonnenlicht durch die Bäume zum Felsen und taucht das Emsland in ein warmes Licht.
Am liebsten bin ich zum Fotografieren dort wenn es unter der Woche ruhig  im Taunuswald ist.
Mir kommt es dann wie Zauberei vor und es fehlen nur noch kleine beflügelte Feen, die in den Strahlen tanzen.
In solchen Nicoles Moments bin ich in einer anderen Welt und denke nicht an den Alltag.
Diese Momente kann ich am besten allein Genießen.
Durch diese märchenhafte Stimmung wurde ich zu einem meiner Lieblingsfotos inspiriert.

Märchen Winter

Winterstimmung

Ich habe  auch schon viele andere Hobbyfotografen mit zu meinem Lieblingsplatz genommen,
Und ich glaube… der „Zacken-Zauber“ ist bei vielen angekommen.
Oft werde ich gefragt, ob ich den einen oder anderen, mal zum Zacken führen könnte.
Aus diesem Grund biete ich inzwischen Fotografie Workshops an, unter anderem die Zacken-Foto-Wander-Tour.
Für alle die  ihr Fotografie Wissen erweitern, manuelle Einstellungen oder auch einfach nur die Aussicht genießen wollen.
Ich könnte ewig so weiter schreiben und von diesem Platz schwärmen doch, selbst sehen ist viel schöner!
Los!
Auf geht’s zum Zacken!
-Anzeige-
Mehr Informationen und Termine zum Workshop findet Ihr in der Rubrik : Taunus Tour
-Zum Video klick hier –
Viel Spaß
Eure Nicole
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Großer Zacken 13.07.18