Monat: Juli 2018

Grandenborn und die Mohnblüte

Mein Besuch in Grandenborn zur Mohnblüte

Germerode und Grandenborn, im GEO-Naturpark Frau-Holle Land ist sehr bekannt, denn im Sommer verwandeln Millionen pinkfarbener Mohnblüten die Landschaft in ein Blütenmeer. Nur zur Blütezeit kann man 3-4 km lange Wanderwege mitten durch den Mohn genießen. Ruhebänke laden zum Rasten ein und verschiedene Plätze wurden so gestaltet das man wunderbare Motive hat. Sei es durch ein Fenster das mitten im Feld steht oder ein Hochplateau mit hölzernem Bilderrahmen. DerAnbau von Schlafmohn (Papaver Somniferum) ist streng verboten! Schlafmohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen in Europa. In Germerode und Grandenborn befinden sich 29 ha von der Bundesopiumstelle genehmigte Mohnfelder.

Weitere Informationen zur Mohnblüte findet man hier: www.mohnbluetefrauholle.land

Das erste Mal hörte ich im Radio von der Mohnblüte in Germerode. Dann sah ich in der Hessenschau einen Bericht über den Naturpark Frau-Holle und zu guter Letzt stellte Mike Dehnhardt Bilder in Instagram von diesen Mohnfeldern ein. Da wir über Instagram Kontakt pflegen, stellte ich ihm die Frage, wie es denn auf dem Feld im Moment aussieht, er wohnt nämlich ganz in der Nähe. Er meinte, es wäre in Germerode  schon sehr abgeblüht, aber in Grandenborn blühe noch recht viel. Es war Montag der 02.07.18 und ich entschied mich wirklich diese 2.30 Std nach Grandenborn zu fahren. Da ich die Lichtstimmung am Morgen oder am Abend gern mitnehme, beschloss ich, am  Nachmittag zu fahren, um dort noch den Sonnenuntergang abzuwarten. Es war ein sonniger Tag und der Himmel versprach, dass es strahlend schön bleiben würde. Also startete ich um 16 Uhr Richtung Werra-Meißner Kreis. Als es von der Autobahn ab ging fuhr ich vorbei an riesigen Feldern und Wiesen, passierte wunderschöne, kleine Örtchen mit viel Fachwerk. Um 18 Uhr kam ich in dem wirklich hübschen Ort Grandenborn an. Riesige Schilder und Wegweiser „Hier geht’s zum Mohn“ begrüßten mich und führten mich zum Parkplatz direkt am ersten Feld. Dort wartete Mike schon auf mich, denn wenn ich schon soweit fahre, sollte man sich auch mal in „Echt“ kennenlernen. Das finde ich an Social Media und der Fotografie so Klasse, niemals hätte ich einige tolle Leute kennengelernt ohne diese Verbindungen. Auch ich habe den größten Spaß daran anderen Fotografen unseren Taunus zu zeigen. So hatte Mike Freude daran mir die Mohnfelder zu zeigen und lachte sicher innerlich über meine Reaktion als ich zum ersten mal das Ausmaß der Felder sah.

Schmale, mit Stroh ausgelegte Wege führten mitten durch den Mohn. Wie eine Mannschaft, die sich von der Sonne Geschichten erzählen lässt, ganz konzentriert stand er da. (An dieser Stelle: Danke liebe Birgit für diese schöne Beschreibung! ) Die Sonne strahlte aus dem blauen Himmel.Unendlich viele Mohnkapseln standen dicht zusammen, dazwischen noch viele zarte rosa Blütenblätter, die im Wind flatterten. Es gab also noch Blüten! Auf unserer Wanderung durch die verschiedenen Felder unterhielt ich mich mit einigen Grandenbornern über die Felder. Stolz sind sie auf Ihre Mohnblüte, zeigten mir Bilder von der Aussaat bis zur ersten Blüte. „Was? Extra aus dem Taunus kommen Sie? Sie sind zwei Wochen zu spät!“ Und schon wurden mir die nächsten Bilder auf Kameras und Handys gezeigt. Vielen Dank an diese netten Begegnungen. Wir werden uns nächstes Jahr wiedersehen und dann esse ich Mohnkuchen im Teichhof und bleibe Über Nacht. Diese Fahrt hatte sich wirklich gelohnt!

Mitten in den Feldern wurden Türen, Fenster oder Hochplateaus installiert, zu Fotografieren gab es also reichlich. Aber nun lasse ich die Bilder von diesem Tag sprechen, denn Informationen zur Blühzeit des Mohns und zur Anfahrt bekommt man über die Webseite direkt vom Teichhof.

 

https://www.derteichhof.de

 

Vielen Dank Mike Dehnhardt Fotografie für diese wunderbaren „Making of“ Bilder von mir!

 

Auch in unsere Taunuszeitung hat es das Mohnbild geschafft, vielen Dank an Frau Petter für diesen schönen Bericht.

Taunuszeitung 14.07.18

 

Herzlichen Dank an Hessenschau.de für das verwenden meines Bildes!

Irland eine Reise durch atemberaubende Landschaften

Eine Kennenlernreise durch Irland und wieso ich mit Rea Garvey telefonierte…

An Gewinnspielen nehme ich ab und zu teil. So gewann ich auch schon einmal Konzertkarten. Doch eine Reise zu gewinnen, das war der Höhepunkt und „unfuckingfassbar“ wie Rea Garvey dazu sagen würde.

Meine Freundin Diana sendete mir einen Link von Radio RPR1. Gewinnen konnte man eine Reise nach Finnland. Eines meiner Favoritenländer! Landschaftlich und sprachlich, denn ich liebe Finnisch.

Leider gewann ich diese Reise nicht. Etwa eine Woche später bekam ich von RPR1 erneut einen Link gesendet. Diesmal gab es eine Reise nach Irland zu gewinnen. Natürlich habe ich mitgemacht, mit dem Gedanken;“ Das gewinne ich sowieso nicht“. Einige Tage später klingelte das Telefon. Florian von RPR1 war dran und sagte: „Nicole, du hast bei unserem Gewinnspiel mitgemacht. Meine Kollegin stellt Dir eine Frage, wenn du sie richtig beantwortest, bist du im Lostopf für die Reise nach Irland“. Wir redeten noch ein wenig über die Fotografie, da ich in meinem Bewerbungstext erwähnte, dass ich fotografiere und unbedingt diese Landschaften aufnehmen möchte. Die Moderatorin rief an und stellte mir eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten. Eine Antwort war für mich offensichtlich, es hatte mit den Kliffs zu tun. Also habe ich sofort richtig geantwortet. Somit war ich drin im Topf! Ein Tag später rief das Radio wieder an, wir vereinbarten eine Zeit zum Telefonieren. Angeblich wollte die Moderatorin mit mir über Irland sprechen. Da saß ich dann zum verabredeten Termin mit dem Telefon in der Hand. Um 18:12 Uhr klingelte es, ich ging ran und traute meinen Ohren nicht! Denn es war eine bekannte Stimme, die sagte “ Hallo Nicole! hier ist Rea Garvey. Ich habe gehört du möchtest in meine Heimat reisen“. Da war ich erst mal platt! Ich sagte Ja! das wäre ein Traum. Nach einer schönen Unterhaltung mit Rea, in der er mir sagte; „Verpass Dingle nicht! Dort habe ich geheiratet!“ erfuhr ich auch dass ich diese Reise tatsächlich gewonnen hatte.

Eine Kennenlernenreise durch Irland für zwei Personen!

DIE REISE BEGINNT

Am 08.06.18 war es dann soweit. Mein Mann und ich stiegen in das Flugzeug von Air Lingus nach Dublin. Gewonnen hatte ich eine Rundreise von GEBECO Reisen, mit einem Reisebus. Wir konnten uns vorher die Route ansehen und auch die verschiedenen Hotels, die wir in dieser Woche ansteuern würden.

Wir kamen Mittags in Dublin an. Die Sonne schien! Wir wurden sehr freundlich von unserer Reiseleiterin Susanne Ernst empfangen. Mit 20 weiteren Gästen ging es zu unserem Bus. Unser Busfahrer, ein waschechter Ire mit viel Charme und Witz, wartete schon auf uns. Martin brachte uns im Laufe dieser Woche, mit seinen Fahrkünsten oft zum Staunen! Er fuhr mit dem Reisebus unglaublich enge Straßen und bewies Millimeterarbeit bei einigen Pforten, die es zu passieren gab. Dabei hatte er immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. Die Iren waren alle sehr aufgeschlossen und freundlich. Wir haben uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt. Als die Koffer und Gäste im Bus verstaut waren ging es auch schon los!

KLOSTERRUINE CLONMACNOISE

Unsere erste Besichtigung begann im County Offaly. Am Fluß Shannon liegt die einzigartige Klosterruine Clonmacnoise. Das Kloster wurde im Jahr 548 von St. Ciarán gegründet der schon mit 33 Jahren verstarb. Wir bekamen von Frau Ernst Führung mit viel Informationen zu den Hochkreuzen und der Ruine. Sie wies uns darauf hin, bitte nicht über die im Boden eingelassenen Grabplatten zu laufen, denn das würden die Geister nicht gut heißen und nicht ungestraft lassen. Tja, eine Touristin aus einer anderen Gruppe stiefelte direkt über eine solche Platte. Es dauerte keine fünf Minuten und es zog mit einem Mal eine Gewitterfront auf. Von 24 Grad und Sonne war nichts mehr zu sehen! Eine dunkle Wolke in der es blitzte zog genau in unsere Richtung. Es gab einen Platzregen und die Ruine war mit einem Mal wie leer gefegt. Der Kontrast war jedenfalls enorm und es entstanden wunderschöne Bilder. Heller Kalkstein vor schwarzen Wolken da schlägt das Fotografenherz schneller. In unserer Gruppe war ich nicht die einzige Fotografin, so freuten sich wohl am meisten Chris und ich über diesen Wetterumschwung. Somit hatten wir auch unsere erste irische Taufe erhalten. Da es sehr stark regnete, fuhren wir weiter nach Limerick. Dort war das erste Hotel für die nächsten zwei Nächte.

Auf dem Weg nach Limerick sahen wir zum ersten Mal die beeindruckende Landschaft Irlands. Grün wohin das Auge reicht. Jonny Cash sang nicht ohne Grund „40 Shades of Green“. Diese Weite Schafe und Rinder auf den satten grünen Wiesen! Alles umgeben von uralten Steinmauern, die heute keiner mehr ohne Mörtel hinbekommen würde. Unser Hotel war im Bezirk Raheen. Dort gab es das erste Abendessen. Nach einem reichhaltigen Menü mussten wir uns noch die Beine vertreten. Es gab nicht viel zu sehen in diesem Vorort von Limerick. Ein Supermarkt, kleine Geschäfte und der Rest war Wohngebiet. Wir gingen einfach mal die Straßen entlang und fanden tatsächlich ein absolutes Kleinod von einem Friedhof. Er ist hunderte von Jahren alt und steht für 3000 Euro zum Verkauf. Da wir nur einen Verdauungsspaziergang vor hatten, ging ich ohne Kamera los. Das war ein Fehler! Der Himmel färbte sich rot orange und die Sonne ging genau zwischen den Kreuzen der Ruine unter. Was ein Glück das ich immer mein iPhone dabei habe. So konnte ich diesen schönen Moment festhalten.

CLIFFS OF MOHER

Den zweiten Tag starteten wir schon früh. Auch an diesem Tag blieb es trocken, es war bewölkt und am Nachmittag lugte die Sonne zwischen den Wolken hervor. Unser Ziel waren die Kliffs of Moher. Dank Frau Ernst und Ihrer Erfahrung waren wir immer die ersten an einem Platz der sonst von Touristen überfüllt ist. Wir fuhren durch das 3.000qm große Burren Naturschutz Gebiet. The Burren oder „An Bhoireann“ bedeutet „steiniger Ort“. Diese von Felsen durchzogene Landschaft nahm Tolkien zur Vorlage für die Umgebung seiner Orks. Wenn man diese einmalige Landschaft so sieht, tausende Jahre alt und voller Geschichten, kann man sich hier die Orks sehr gut vorstellen! Eine unendliche Weite breitet sich über viele Quadratkilometer bis hin zum Atlantik aus. Von Schluchten durchzogen, steinig und karg,  von Wildblumen umrahmt, wo einst die Clansmänner kämpften. Diese Landschaft zog mich in ihren Bann und ich vergaß das Fotografieren. Niemals habe ich mich der Natur so verbunden gefühlt wie an diesem Ort. Wir besuchten den Poulnabrone Dolmen. 6.000 Jahre alte Geschichte lag unter unseren Füßen begraben. Unvorstellbar und doch sichtbar und fühlbar lag diese Vergangenheit vor uns. Ich fühlte mich in eine andere Zeit zurück versetzt. Man spürt diese besondere Magie in diesem Land. Legenden und Geschichten ranken sich um alte Gemäuer und Ruinen. Wer Geschichten liebt ist hier genau richtig!

Vielen Dank an Frau Ernst! Sie hat uns so viele davon erzählt und uns an Ihren persönlichen Lieblingsplatz, den Ring of Fairy, geführt hat. Diesen betritt man am besten mit guten Gedanken und einem guten Gefühl.

Weiter ging die Fahrt durch diese steinige Landschaft, die doch auch viel Grün zu bieten hat, bis zu den Cliffs of Moher. Das berühmteste Wahrzeichen Irlands ragt bis zu 200 Meter über dem Atlantik empor. Hier lasse ich meine Bilder sprechen…

Auf dem Weg zum Hotel fuhren wir durch Lisdonvarna, machten halt in dem bezaubernden Ort Kilfenora und besuchten Bunratty Castle. Bunratty Castle ist ein Freilichtmuseum. Dort konnte man sehen, wie mit Torf geheizt wurde und wie so ein Dorfleben aussah.

Wieder im Hotel angekommen, gab es Guinness zum Abendessen und man fühlte sich schon wie zu Hause.

ATLANTIK KÜSTE

Wir fuhren an unserem dritten Tag nach Dingle. Rea sagte; „Verpass Dingle nicht! Da habe ich geheiratet“ Deshalb war ein Besuch in der Kirche für mich selbstverständlich. Dingle ist ein wunderschönes Hafenstädtchen mit bunten kleinen Geschäften. Ein seit Jahren häufiger Gast im Hafenbecken, ist der Delfin Fungie. Hier aß ich den besten Fisch seit langem!

Ein Besuch am  Strand  Dingle Inch Beach war noch möglich. Diese Bucht ist sehr beliebt bei Surfern, die tatsächlich mit dem Auto auf den 14 Kilometer langen Strand fahren. Der Atlantik lag  vor uns und die frische Seeluft wehte uns um die Nase. Die Halbinsel Dingle bietet einige der schönsten Strände Europas. Hier kann man leicht einen einsamen Strand mit nichts als dem Geräusch des Ozeans finden. Vorbei an den Three Sisters einer bekannten Bergformation ging es weiter zum Gallarus Oratorium. Im Westen der Halbinsel Dingle steht das älteste und am besten erhaltene Kloster das im 7. Jahrhundert in Trockenmauertechnik erbaut wurde. Das Gallarus Oratory ist zwar klein aber sehr beeindruckend, dass es noch so gut erhalten ist.

Von dort ging es weiter nach Tralee, dem Geburtsort von Rea Garvey ( auf Irisch Tra li gesprochen). Etwas außerhalb von Tralee übernachteten wir inmitten einer atemberaubenden Landschaft! Im Hintergrund blickte man auf die Berge, umgeben von unendlich langen, grünen, saftigen Wiesen. Bunte Blumenwiesen umgaben die wenigen, kleinen Häuser. Das Ballyroe Heights Hotel liegt zwar abgelegen, aber für mich hatte es die beste Lage von allen.

RING OF KERRY

Wenn man Irland besucht darf ein Besuch im Nationalpark Kerry nicht fehlen! Der Ring of Kerry ist eine Panoramastrecke mitten durch das Naturschutzgebiet. Diese Strecke darf von großen Fahrzeugen nur im Uhrzeigersinn befahren werden, da es zwischenzeitlich sehr enge Kurven gibt. Wenn einem ein PKW entgegen kommen sollte, muss dieser nicht selten eine lange Strecke rückwärts fahren, damit der Bus vorbeikommt. Die Kurvenreiche Strecke schlängelt sich durch verwunschene Wälder mit Wasserfällen, moosbedeckte Steine und knorrige Bäume. Hier staunten wir nur über unseren Fahrer Martin! Er fuhr mit einer stoischen Gelassenheit die engsten Passagen. Der Ring of Kerry ist Teil des Wild Atlantic Way (Weiße Wellen auf Blauem Grund), der sich auf einer Länge von über 2500 Kilometern entlang der Westküste Irlands erstreckt. Er bot uns einen herrlichen Blick auf die wilde Natur und den Atlantik.

MUCKROSS HOUSE

Das Muckross House ist ein herrschaftliches Anwesen und liegt südlich der Stadt Killarney im County Kerry. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist umgeben von Bergen, Wäldern und einem See. Ein zauberhafter Garten läd zum Schlendern ein. Eine beeindruckende Architektur und unzählige Details machen Muckross House zu etwas Besonderem.

Am nächsten Tag auf dem Weg nach Thules, besuchten wir Killarney, Macroom, Kinsale und unternahmen eine Rundfahrt durch Cork.

ROCK OF CASHEL

Über der Stadt Cashel thront der Rock of Cashel, dieses einzigartige Monument Irischer Geschichte liegt im County Tipperary. Der Berg erhebt sich 65m hoch . Als Sitz von Feen und Geistern wurde er schon im Altertum verehrt. Eine Geschichte zu diesem Ort hat mich begeistert. Angeblich saß vor dem Bau des Klosters ein Engel dort und spielte auf seiner Harfe. Das gefiel dem Teufel, der gegenüber saß überhaupt nicht. Kurzerhand biss der Teufel ein Stück aus dem Berg und spuckte dieses Stück auf den Engel. Und tatsächlich! Wenn man heute auf dem 65m hohen Rock of Cashel steht und die gegenüber liegende Bergkette betrachtet, fehlt genau dieses Stück! Eine Besonderheit ist wohl, dass Wissenschaftler feststellten, dass es sich tatsächlich um dasselbe Gestein handelt.

DUBLIN

Eine Rundfahrt durch Dublin am nächsten Tag verhalf uns zur nötigen Orientierung für unseren 4 stündigen Aufenthalt in der Hauptstadt Irlands. Frau Ernst überschüttete uns mit Informationen, so dass wir vor dem Aussteigen schon wussten, was wir uns ansehen würden. Dublin ist eine Stadt die sich noch im Aufbau befindet. Überall werden alte Gebäude restauriert oder es entstehen gläserne Gebäude. Das National Museum hat mich sehr beeindruckt. Allein das Gebäude ist sehenswert. Schlendern durch das Trinity College, den Fluss Liffey überqueren oder einfach in der Einkaufsmeile treiben lassen. Dublin ist eine schöne Stadt und auf jeden Fall eine Reise wert. Nicht nur weil sich dort das Guinness Werk befindet 😉 Einige von unserer Gruppe waren am nächsten Tag in der Brauerei und berichteten begeistert davon.

Impressionen

Unsere Reise ging weiter nach Nees in den Wicklow Hills. Der County Wicklow ist ein Paradies für Naturliebhaber! Natur soweit das Auge reicht. Die Grafschaft Wicklow liegt südlich von Dublin und gliedert sich landschaftlich in eine Küstenebene mit schönen Stränden und die Wicklow Mountains auf. Die Wicklow Mountains umfassen 20.000 Hektar mit moorbedeckten Bergen. Leider war hier das Aussteigen unmöglich! Zum ersten Mal hatten wir Sturm und es regnete Bindfäden. Doch als wir Glendalough erreichten, hörte es auf zu regnen und die Sonne zeigte sich wieder. Im Tal der zwei Seen gründete der Heilige St. Kevin im 6. Jahrhundert ein Kloster. Besonders eindrucksvoll erhebt sich hier der 30 Meter hohe Rundturm.

AVOCA

Bei Avoca vereinigen sich der River Avonbeg und der River Avonmore. Der Zusammenfluss wird liebevoll Meeting of the Waters genannt. In Avoca, einem winzigen Ort mit weiß getünchten Häusern, befindet sich die älteste Weberei/Spinnerei Irlands. Hier zeigte man uns, wie man noch nach alter Tradition die Stoffe herstellt. Wir durften fühlen, wie verschieden sich die vielen Wollsorten anfassen.

POWERSCOURT GARDENS

Im County Wicklow liegt Powerscourt Gardens, am Fuße des 501 Meter hohen Sugar Loaf  Mountain. Besonders sehenswerte Teile der Anlage sind der japanische Garten, die Freitreppe zwischen dem Herrenhaus und dem Tritonsee. Das Gelände ist 190.000 Quadratmeter groß und beeindruckt mit seiner Pflanzenvielfalt.

HOWTH

Das Ende unserer Reise und unseren  letzten  Vormittag, verbrachten wir in einem kleinen Fischerdorf namens Howth. Da es unweit des Flughafens liegt hatten wir Zeit bis zum Mittag, um noch einmal die Irische See zu genießen, den Möwen zuzusehen wie sie um den kleinen Leuchtturm kreisten, frische Seeluft atmen und die Fischrestaurants zu besuchen. Ein wunderschöner Ort und es überkam mich etwas Traurigkeit dieses Fleckchen Erde, dieses zauberhafte Land wieder verlassen zu müssen.

Vielen Dank an Anja für dieses schöne Foto aus einem Pup!

Der Wirt zauberte mit dem Zapfhahn ein Kleeblatt auf das Guinness

GEDANKEN AUF DEM FLUG

Dann war der Zeitpunkt gekommen und wir saßen im Flugzeug zurück nach Frankfurt. Diese vielen Eindrücke! Ich musste sofort anfangen zu schreiben! Alles noch frisch in meinem Kopf und voller Emotionen für diese traumhafte Landschaft, legte ich mit diesem Text los. Ich hoffe Euch macht es Spaß meine Eindrücke zu lesen und betrachten.

Wenn das so ist freue ich mich sehr über Kommentare zu diesem Bericht. Habt Ihr Anregungen für meine nächste Irland Reise? Ihr wart dabei und habt Bilder die hier noch rein müssen? Her damit 😉

Irland wird uns sicher wiedersehen! Dann mit einem Mietwagen und auf eigene Faust. So eine Rundreise verschafft einen tollen Überblick und steckt voller Informationen. Wenn ich diese Art von Reise nicht gewonnen hätte, wir wären nicht auf die Idee gekommen, solch eine Reise zu buchen. Wir können diese Rundreise von GEBECO nur weiter empfehlen.

https://www.gebeco.de/?gclid=Cj0KCQjwjtLZBRDLARIsAKT6fXzXD5jnhPZRXB8N_R3SwbQrqiN5HPBpNS_X-NlFHJdJCbjJFNY6qFwaAvJdEALw_wcB

Liebe Grüße Nicole

Atlantik Panorama

Vielen Dank an Gebeco Länder erleben für das teilen meines Foto Blogs über Irland

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°FERNWEH°
Das Magazin für Kulturrausch und Erlebnishunger, hat meinen Reisebericht über unsere Irland Reise mitGebeco Länder erlebengedruckt.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Reiseveranstalter für diese tolle Wertschätzung!
Liebe Grüße Nicole